IBF Projektorganisationsmanagement

 

Aus unterschiedlichen Motiven können die bauherrenbezogene Struktur des Auftragsgebers durch den POM verstärkt werden.

Ein Beweggrund liegt vor allem in der Verstärkung der Frühwarnfunktion im Projekt.  

Es sollen rechtzeitig Signale über Fehlentwicklungen im Projekt identifiziert und Korrekturen ausgelöst werden. Die Wahrnehmung der Projektsteuerungsfunktion soll überwacht werden, Fehlentwicklungen in der Durchführung der Projektsteuerungsleistung sollen rechtzeitig erkannt und schnell korrigiert werden.

Die Projektleitungsfunktion soll in einigen wesentlichen Bereichen zwar nicht ersetzt, aber dennoch wirksam unterstützt werden.

Die Unterstützungsfunktion POM soll nur in die bestehenden Aufgaben der Projektbeteiligten eingreifen, wenn besondere Situationen dies erfordern.

Die verantwortliche Funktion des Projektsteuerers soll durch die Wirkung des POM nicht gestört bzw. beeinträchtigt werden.

Beim größeren Bauvorhaben ist es nach unserer Auffassung unabdingbar einen POM vom Auftraggeber während der Dauer der Projektmaßnahme einzusetzen.

Das Leistungsbild des Projektorganisationsmanagement (POM) haben wir in den wichtigsten Punkten nachfolgend erfasst:

1. Zielsetzung des Projektorganisationsmanagement

Strategische Unterstützung des Auftraggebers

  • Zentrale Projektanlaufstelle
  • Erforderliche Entscheidungen rechtzeitig herbeiführen
  • Schaffung einer Stabstelle Riskmanagement hinsichtlich Kosten / Termine / Qualitäten
  • Durchsetzung des Maßnahmen- / Entscheidungskatalog

Stabile Projektgrundlagen fürs Projekt schaffen

  • Prozesse und Verfahrensvorgaben
  • Kontroll-und Steuerungsmechanismen
  • Projektorganisation (Projektorganigramm mit Zuständigkeiten für alle Projektbeteiligten)
  • Schnittstellendefinition
  • Kosten-und Terminplausibilisierungen

2. Projektgrundlagen erarbeiten

  • Projektgrundlagen und Projektvoraussetzungen
  • Checklisten und Kontrollen
  • Benchmarkings und Kostenplausibilisierung
  • Besondere Inhaltliche Anforderungen
  • Strategisches Vertragsmanagement
  • Rahmenterminplanung / -Kontrolle
  • Leistungsbild und Schnittstellen des PST baubegleitend prüfen

3. Strukturen festlegen

  • Rahmenterminplan verifizieren / justieren
  • Risikomatrix / Risikomanagementstrukturen aufbauen
  • Kosten- und Termincontrolling aufbauen
  • Plausibilisierung und Verifizieren

4. Operative Handlungsweisen

  • Schnittstellen und Entscheidungen koordinieren
  • Monitoring der Ergebnisse aus Planerthemen / Bauablauf
  • Vorrangige Mitwirkung bei allen Vergabeverhandlungen mit potentiellen Nu's
  • Best Case bei Verhandlungen / Vertragskonstellationen durch monetäre Bewertungsmatrix
  • Kosten-und Terminkontrollen durchführen
  • Risikomanagement (kontinuierlich bewerten, Risiken minimieren, Maßnahmen und Korrekturen erarbeiten)
  • Berichtswesen an AG (Review Boards)

Eine Möglichen Konstellationen im Aufbau einer funktionierenden Projektablauforganisation mit Einbindung des POM in der Organigrammstruktur werden dargestellt.

Hier wird nach gemeinsamer Festlegung der grundlegenden Einbindung des POM in die Projektstruktur nach für alle weiteren Teilbereiche und Verzweigungen die gesamte Organisationsstruktur von uns aufgebaut.

Zur schnellen Einarbeitung in die Aufgaben des POM ist es dringend notwendig und gleichzeitig Voraussetzung, für die o.g. Leistungserbringungen, zeitnahe Übergabe von Unterlagen / Dokumenten durch den Auftraggeber vorzunehmen.